2013/03/15

Vaterlos.eu - Ich unterstütze alleinerziehende Mütter



Ich unterstütze alleinerziehende Mütter!

ich bin sofort und dauerhaft bereit mehr Zeit mit meinem Kind zu verbringen.
Dann hat die Mutter meines Kindes
- mehr Freizeit
- die Chance sich in ihrem Leben zu verwirklichen
- Zeit Arbeiten zu gehen und Geld zu verdienen und somit
- unabhängig zu werden
- sich weiterzubilden
- Schutz vor Altersarmut

Davon profitiert auch mein Kind, denn Kinder brauchen
- beide Eltern
- Eltern als Vorbilder
- ein stabiles Umfeld

Davon profitiert auch die Gesellschaft
kurzfristig z.b. durch
- höhere Steuereinnahmen
- weniger Sozialausgaben
- höhere Einnahmen in den Sozialversicherungen
- Reduzierung des Fachkräftemangels

Das sind nur einige von vielen Vorteilen.
Sofern es möglich ist sollten alle Väter die Mütter ihrer Kinder unterstützen.
Auch bei Trennungskindern sollte die paritätische Doppelresidenz der Regelfall werden.


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Veröffentlicht unter allgemein
 

6 Kommentare auf “Ich unterstütze alleinerziehende Mütter”

  1. Clara Sinn sagt:
    Sarkasmus ist nicht angebracht. Sie fühlen sich offenbar sehr schlau mit Ihrer durchschaubaren unlauteren Rhetorik. Mütter benötigen keine Unterstützung, vielen Dank. Kinder dagegen brauchen Väter, die verbindlich da sind, und nicht nur, wenn es ihr Job, ihre neue Freundin, das Hobby es gerade erlauben. Wenn es endlich mehr Väter gäbe, die ihrer Betreuungspflicht nachkämen, bräuchte es einen solchen Schwachsinn, wie Sie ihn hier beschreiben, nicht. Doppelresidenz? Das ist eine gute Umschreibung für Zerreissen der Kinder – haben Sie schon mal ein Kind danach gefragt? Sie haben dann nicht zwei zu Hause, sie haben gar kein zu Hause mehr. Grrr, wie ich diesen Unfug auf Kosten der Kinder verabscheue. Kinderzirkus…
     
    • admin sagt:
      vielen Dank für Ihren Kommentar, schade das Sie sich nur trauen mit falschen Personenangaben zu melden und nicht mal hinter dem stehen was Sie schreiben.
      Einerseits schreiben Sie, das Mütter keine Unterstützung benötigen. Andererseits sagen Sie es bräuchte so einen Schwachsinn nicht, wenn es mehr Väter gebe die ihrer Betreuungspflicht nachkämen.
      Was halten Sie denn (im Interesse des Kindeswohls) für angebracht?
      Sie schreiben vom einem zerreissen der Kinder. Findet dieses Zerreissen der Kinder nicht bereits statt wenn es einem Elternteil entrissen wird und der Umgang zu diesem Elternteil eingeschränkt wird?
      Sie werfen mir als Autor Sarkasmus und unlautere Rhetorik vor. Gleichzeitig verlangen Sie, das Väter verbindlich für ihre Kinder da sind. Diese Forderung unterstütze ich gleichermassen. Es gibt genug Väter die aufgrund Job (der häufig auch den Lebensunterhalt der Mutter sichert, aber das ist ein anderes Thema), neuer Freundin und Hobby diesem nicht nachkommen. Ich halte das auch für verwerflich. Aber wie soll ein Vater seiner Verantwortung gegenüber seinem Kind nachkommen, wenn er nur einen willkürlichen knappen Umgang mit dem Kind bekommt?

      Für Ihre Anregung zur Diskussion danke ich Ihnen recht Herzlich. Auch weitere gerne auch kritische Meinungen nehme ich dankend entgegen! Ich respektiere die Meinungsfreiheit und nehme andere Meinungen weiterhin gerne entgegen.
       
  2. christina trautmann sagt:
    Aus dem Kommentar von C.Sinn(?)erlese ich das grundsätzliche Problem nach Trennungen. Schmerz, Eifersucht auf das neue Leben des Partners (Freundin), welches auf die Kinder projiziert wird.
    Ein Kind kann auch nach einer Trennung sehr gut damit leben, dass der Vater einen Job und auch möglicherweise ein Hobby und eine Freundin hat, auch sein Kind dennoch nicht aus den Augen verlieren möchte.
    Ich denke, es sollte zwischen den Eltern grundsätzlich die Form der “Auseinandersetzung” reflektiert werden, dass es Trennungskindern ermöglicht wird “normal” als geliebte Kinder aufzuwachsen.
    Der Nornalfall ist es nämlich heute, dass Kinder nur bei einem Elternteil oder wahlweise im Wechsel (wie auch immer dieser GEMEINSAM gestaltet wird) leben.
    Die “heile Familie” gibt es selten und ist ein Wunschtraum.

    Eine weitere Problematik besteht darin, dass sich zu viele “Proffessionen” in die Familie, wie auch immer sie gestaltet ist oder werden soll, einmischen wollen und das Eltern dies zulassen.
    Jeder ist verantwortlich für das was er tut-oder nicht tut.
    Von Sarkasmus sehe ich vor diesem Hintergrund keine Spur.

     
  3. Herbert sagt:
    Grundsätzlich muss erst einmal, wenn man einen Fall betrachtet, die Frage geklärt werden, warum ist die Mutter Alleinerziehend?
    Ist die Mutter alleinerziehend, weil sie sich selbst verwirklichen wollte und keinen Mann braucht, also sie es so wollte?

    Ist sie alleinerziehend, weil Jugendamt und Gericht den Vater so lange gedemütigt haben, dass der Vater keinen Zugang mehr zum Kind hat. Umgangsaussetzung per Gericht die große deutsche juristische Seuche!
    Hat die Kindesmutter da einen Kindesvater der sich wenig um das Kind kümmert?
    Hat die Kindesmutter selber psychische Probleme und sie hat das Kind, weil deutsche Gerichte und Jugendämter meinen, es gibt nur eine Bezugsperson für das Kind und das ist auf biegen und brechen die Mutter.
    Im Klartext: Man muss jeden Fall genau hinterfragen und nicht wie es gerne die Medien oder feministische Kreise verkaufen wollen mit dem Oberbegriff “Die arme Mutter”!
     
  4. conny graf sagt:
    die gelichmässige wechselseitige betreuung ist des problems lösung.
    alle kommen ans arbeiten, jeder hat auch mal frei.

    meine tochter lebt so seit geburt, absolvierte mit 16 einen 1 jährigen auslandsaufenthalt und hat vieles von ihrem vater und vieles von mir kopiert.
    soo ist es gut.

    was mir zu herberts eingabe aber mißverständlich ist, ist die rasse kind. ich kenne affenmütter und affenväter, ich kenne gazellenmütter und gazellen väter, eine rasse namens kindes ist hingegen gänzlich unbekannt. die eltern dieser rasse : heißen die dann kindeskinder ??
    was für ein unsinn wird da verbreitet ??

    gruß … conny


  5. Michael Zeiser sagt:
    Es ist doch so.Bei einer Tennung gibt es immer verletzte Gefühle und Eitelkeiten. Leidtragende sind immer die Kinder. Wie oft können Väter sich gar nicht um ihre Kinder kümmern weil entweder die Mütter das nicht wollen und sich dann darüber in der öffentlichkeit beschwerern das die Väter sih nicht kümmern (selber erlebt)oder derStaat immernoch der Meinung ist das nur die Mutter von den Kindern gebraucht werden. Das Stimmt aber niht. Beide Eltern werden gebraucht. Und zwar gleicher maaßen! Und die Väter die sich nicht kümmrn wollen sind eh alles arme Würstchen!!!
    Gruß Michael

     


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2013/03/06

Familienrichter William Adams misshandelt seine Tochter - "Er verschleiert lieber etwas, als etwas zuzugeben"



Karl MaierVideoKarl MaierVideo·127 Videos
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Veröffentlicht am 05.03.2013
 
Ein Vater und eine Mutter verprügeln ihre Tochter. Die 16-Jährige filmt den Gewaltexzess und veröffentlicht das Video nun, sieben Jahre später, im Internet. Rache will sie nicht üben - aber verhindern, dass ihr Vater weiter als Familienrichter arbeiten und über Missbrauchsfälle urteilen darf.
Gewaltopfer Adams: "Er verschleiert lieber etwas, als etwas zuzugeben"
Gewaltopfer Adams: "Er verschleiert lieber etwas, als etwas zuzugeben"

Portland - Das Mädchen wimmert, fleht, bittet. "Hör auf", sagt sie immer wieder. Doch der Mann, der über sie gebeugt steht und sie mit einem Gürtel schlägt, lässt nicht ab. Mehr als ein Dutzend Mal trifft er sie, an den Beinen, am Rücken.
Aufnahmen der Szene, 2004 gefilmt, sind auf YouTube zu sehen. Das Siebeneinhalb-Minuten-Video ist nur schwer zu ertragen. Es zeigt Richter William Adams aus dem Bezirk Aransas in Texas, wie er seine damals 16-Jährige Tochter Hillary misshandelt. Adams hat zugegeben, dass er der Angreifer ist. Auch Adams' Ex-Gattin Hallie schlägt ihre Tochter mit einem Gürtel. Zwischendurch ruft sie, Hillary solle sich wie vom Vater gewünscht auf den Bauch legen und die Hiebe "ertragen wie eine 16-Jährige! Wie eine erwachsene Frau!".

Das Perfide an der Szene liegt darin, dass der Vater seiner Tochter die Schuld für seinen Gewaltausbruch zuschreibt. "Bist du glücklich, ungehorsam gewesen zu sein?", fragt er seine Tochter. "Du verdienst es nicht, in diesem Haus zu sein." Früher sei sie ein braves, gehorsames Mädchen gewesen. "Jetzt lügst du, betrügst du, stiehlst du."

Auslöser für den Gewaltexzess war dem Vater zufolge, dass Hillary illegal Musik und Spiele aus dem Internet heruntergeladen hatte. "Gottverdammter Computer...siehst du, welche Probleme er verursacht?", schreit Richter Adams.

"So viele Leute dachten, er sei ein guter Mensch"

Heute ist Hillary Adams 23 Jahre alt. Gewalt sei in ihrer Familie keine Ausnahme gewesen. "Es passierte für eine gewisse Zeit regelmäßig", sagte sie. Bis vor wenigen Tagen wussten nur wenige ihrer Freunde davon.

Dann veröffentlichte Hillary das Video im Internet. Zuvor informierte sie ihren Vater. "Ich habe ihm gesagt, ich werde das Video, wie du mich schlägst, im Internet veröffentlichen. Und er sagte, mach es doch, aber deswegen wirst du dich auch nicht besser fühlen - da hab ich es getan."

Weit mehr als zwei Millionen Mal wurde die Szene angeklickt, internationale Medien wie CNN berichteten über den Fall. Hillary ist nicht länger bloß das wehrlose Opfer. Die 23-Jährige sagt, sie habe seit der Veröffentlichung unglaublich viel Unterstützung bekommen. Das Video erst jetzt zu posten erlaube ihr, mit Abstand auf die Sache zu blicken.

Ihre Mutter, die 2007 nach 22 Jahren Ehe von Richter Adams geschieden wurde, sagt heute, Gewalt sei für ihren Ex-Mann eine Sucht gewesen, das Ganze ein "Familiengeheimnis". Ihr Ex-Mann habe sie einer totalen Gehirnwäsche unterzogen und kontrolliert. "Ich habe alles getan, was er getan hat", sagte sie dem TV-Sender NBC. Hillary hat ihrer Mutter verziehen.

Ein wenig bereue sie die Veröffentlichung, sagt Hillary. "So viele Leute dachten, er sei ein guter Mensch", sagte sie. Das Private ist nicht nur öffentlich geworden, sondern auch politisch.

Wiederwahl erst in drei Jahren

In Texas werden Richter gewählt, und Hillary möchte verhindern, dass ihr Vater seinen Posten behält. Er sei nicht geeignet, auch nur in der Nähe eines Gerichtssaals zu sein, wenn er nicht einmal als Elternteil angemessen urteilen könne, heißt es in der Video-Beschreibung. "Erlaubt nicht, dass dieser Mann jemals wiedergewählt wird." Ob Hillary die Kommentare verfasst hat, ist unklar. Die Facebook-Gruppe "Wählt Richter William Adams nicht wieder" hatte am Freitagmorgen mehr als 30.000 Mitglieder.

Adams hat sein Amt seit 2001 inne und wurde darin im vergangenen Jahr bestätigt. Seine mögliche Wiederwahl steht in drei Jahren an. Er verdient mehr als 138.000 Dollar im Jahr, als Familienrichter muss er auch über Missbrauchsfälle urteilen. Allein im vergangenen Jahr hat er 349 Familiensachen entschieden.

Die Prügelattacke wird allerdings keine juristischen Folgen haben. Es sei zwar davon auszugehen, dass eine Straftat vorgelegen habe und normalerweise wäre es auch zu einer Anklage gekommen, sagte ein Sprecher der Polizei von Rockport. Das Video sei jedoch bereits 2004 entstanden - und die Verjährungsfrist von fünf Jahren damit überschritten. Der Bezirksstaatsanwalt habe deshalb entschieden, keine Anklage zu erheben.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz...

Heimkinder HEUTE - Erst werden die Kinder genommen, dann die Enkel - Déjà-vu - KID Düsseldorf - In der "Therapie" werden Kinder solange psychisch terrorisiert, bis sie irgendeine Person des sexuellen Mißbrauchs beschuldigen.





TheStudebaker1955TheStudebaker1955·115 Videos
124
325 Aufrufe 
 
Veröffentlicht am 03.03.2013
 
In der "Therapie" werden Kinder solange psychisch terrorisiert, bis sie irgendeine Person des sexuellen Mißbrauchs beschuldigen. Das nährt das alte Vorurteil, daß Psychologen selbst einen Dachschaden haben. Welche Vorurteile über die deutsche Justiz züchten Staatsanwaltschaften, die gerne Jugendamtopfer ins Visier nehmen, den wahren Kriminellen aber mit vornehmer Zurückhaltung Beihilfe leisten?


Bitte schreibt an daniela.heller@axelspringer.de


 Kommentar Mutter:
Kein Einzelfall! So funktioniert es mit dem Kinderklau in Deutschland! Zuerst werden eure Kinder geklaut und danach die Enkelkinder…+++ ...am besten zu Ende anschauen....Aufgrund einer Strafanzeige die ich gegen das Jugendamt in 2009 gestellt habe, wurde ich von einer Anwältin der Staatsanwaltschaft verhört um festzustellen ob ich ein Querulant sei? Die Dame war nicht der Meinung gewesen und stimmte mit mir überein, dass das Jugendamt das größte Elend ist! Allerdings, wurden die Ermittlungsverfahren trotzdem eingestellt! Das war wohl ganz klar, was sonst? Der Anwalt sagte, es sei immer so mit dem Jugendamt gewesen und wird immer so bleiben. Die wollte persönlich keine Familie hier gründen und hat zuviel während ihrer Kariere mit anschauen mussten! Ich kann wirklich nur hoffen, dass mein Sohn DE bald verlässt. Wenn das nicht so sein sollte und eine zweite Kindeklaurunde mit meinem Sohn und seinen Kindern veranlasst wird, wurde zuerst eine Menge Köpfe rollen ...aber bevor wir verschwanden mit den Enkeln.
>>>Jugendamt-Style-Holocaust - Teil 2 – OHNE UNS!<<<



Alle Kommentare (14)

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2013/03/05

Offener Brief an die Verantwortlichen der Gießener Jugendämter

Sehr geehrte Frau Landrätin Schneider, sehr geehrte Frau Weigel-Greilich, sehr geehrter Herr Osswald,

Menschen aus allen Teilen der Welt unterstützen diese Petition ( s. Link unten). Oft da sie ähnliches durchmachen.

Wenn sie so davon überzeugt sind dass ihre MitarbeiterInnen die geltenden Gesetze einhalten und diese nicht durch ausnutzen von Jugendamtgläubigkeit anderer Institutionen, Behörden, und von JugendHILFEgeldern abhängigen aushebeln um Familien zu zerstören, ist es für alle Opfer die das Gegenteil seit Jahren beweisen völlig unverständlich warum die unabhängige Überprüfung der Fälle nicht umgesetzt wird.

Ohne ihr Eingreifen machen ihre Mitarbeiter fröhlich weiter. Schrecken weiterhin nicht davor zurück durch Androhung von rechtswidrigen Konsequenzen ihre Schreckensherrschaft zu unterstreichen.

Ihre Mitarbeiter schaffen durch Entführungen Tatsachen, um ihr Tun danach durch weiteres rechtwidriges Tun zu verschleiern und die Rückführung zu verhindern.

Sie stellen sich teilweise ohne Ausbildung und ohne Hinzuziehung weiterer unabhängiger Experten über von den Eltern teuer bezahlte Gutachten, die diesen Namen entgegen der durch die Mitarbeiter manipulierten und von geldgeilen und dadurch abhängigen Gutachtern Erstellten als wissenschaftliche und nachprüfbare wissenschaftliche Arbeit auch verdienen.


Mehr über...
Willkür (2)Weigel-Greilich (6)Mobbing (7)Jugendamt (11)Dirk Osswald (1)Anita Schneider (132)
Sogar langjährige AEHs die als Honorarkräfte für das Jugendamt tätig sind und sich wie es ihre Aufgabe ist auf das Kindeswohl konzentrieren und sich für dieses entgegen dem Wunsch des Jugendamtes auch noch in ihren Berichten einsetzen werden gnadenlos abserviert, in dem sie keine Aufträge mehr bekommen.

Weitere AEHs, Betreuer, Lehrer, Schuldirektoren, Kindergartenleitungen, Erzieher usw. kennen diese Fälle die meist in den finanziellen Ruin oder in eine Zwangsversetzung führen und bestätigen aus Angst davor alles was das Jugendamt will.

Das Jugendamt steht hier als alleinige Macht über Gesetzen, Grundrechten usw. Diese Personen machen sich regelmäßig, im Glauben dem Jugendamt unterstellt zu sein, straffällig. Hier werden Kinder, ohne Gerichtsbeschluss, davon abgehalten Kontakt zu ihren engsten Bezugspersonen zu haben, oder sie wirken an der Entführung mit.

Auch einem Rechtslaien sollte bewusst sein dass nur ein Gericht mit Urteilen und Beschlüsse in die Rechte der Bevölkerung eingreifen darf und nicht eine größenwahnsinnige Behörde. Stichwort Gewaltenteilung.

Auch Regierungspräsidium, das hessische Sozialministerium und weiter Ämter wurden durch unzulässige Amtsbeweise getäuscht.

Die Kinder werden in Einrichtungen verbracht, die anscheinend keine unbequemen Fragen zu Herkunft der Kinder und dem Wahrheitsgehalt der Aussagen des Jugendamtes stellen und nur das Geld sehen. Fallweise auch zu systemtreuen Pflegeeltern die ebenso ticken.
Wer sich diesem System nicht unterwirft, den trifft die volle Allmacht des Jugendamtes.
Wer sich für das Wohl seines Pflegekindes einsetzt wird gnadenlos sozial und wirtschaftlich vernichtet.

Dies belegen wir aus eigener leidvoller Erfahrung, als auch mit weiteren Fällen in denen langjährigen Pflegeeltern unrechtmäßig gegen alle Vorgaben zum Kindeswohl die Kinder weggenommen wurden.

Um Missverständnisse zu vermeiden sei folgendes gesagt.Es geht hier nicht um „Inobhutnahmen“ die daraus entstehen, dass ein Kind wieder zu den leiblichen Eltern zurück kann weil sich die Situation zum Guten gewendet hat, sondern darum dass Kinder, die sich an die Pflegeeltern gebunden haben, sich positiv entwickelt haben und ohne rechtliche Begründung (alles nachweislich) und ohne vorgeschriebenen Gerichtsbeschluss in Einrichtungen verschleppt werden wo sie psychisch zu Grunde gehen.

Nach § 1697 a) BGB ist die Herausnahme unter diesen Umständen nur zulässig, wenn eine Traumatisierung ausgeschlossen werden kann.


An die Langzeitfolgen eines Aufenthalts im Heim,mit wechselnden, überforderten Betreuern, die aus Angst ein Kind zu bevorteilen keine Nähe zu lassen denkt niemand.

Die Kinder werden nur ausgewählten Ärzten vorgestellt, bei denen man sicher sein kann, dass diese bestätigen dass die Verhaltensauffälligkeiten nicht aus dem Aufenthalt im Heim resultieren. Berichte aus der Kinderklinik werden diesen nicht vorgelegt und haben daher keine Wirkung.

Ich möchte sie nochmals offiziell bitten, ihrer Dienstaufsicht bzw. Rechtsaufsicht nachzukommen und die entführten Kinder in die für das langfristige Kindeswohl beste Umfeld zu entlassen.

Diese Kinder sind schwerst traumatisiert und benötigen Therapien um wieder Kinder zu werden die sich auch im Erwachsenenleben zurechtfinden und keine psychischen Krüppel bleiben.

Hinzufügen möchte ich noch, dass alle Aussagen sowohl in der Petition als auch in diesem Schreiben belegt werden können. Des Weiteren weise ich daraufhin dass bis heute noch keine Unterlassungsklage gegen die ehemaligen Bürgerreporter dieser Zeitung eingereicht wurde.

http://www.change.org/de/Petitionen/kreisauschuss-landkreis-gie%C3%9Fen-jugendamt-aufh%C3%B6ren-durch-pressezensur-das-jugendamt-zu-sch%C3%BCtzen


http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/77051/offener-brief-an-die-verantwortlichen-der-giessener-jugendaemter/?lesen&recommend#.UTUHPBC8YV4.facebook

Tochter in Kinderheim missbraucht - Innviertler wollen Sorgerecht zurück

 

 

OSTERMIETHING / SALZBURG. Seit vier Jahren darf ein Ehepaar aus dem Bezirk Braunau seine Kinder, die Tochter ist heute 13, der Sohn neun Jahre alt, nur an Wochenenden und in den Schulferien sehen.



Das Familiendrama begann 2008, als die Familie wegen der Arbeitslosigkeit des Vaters ihre Miete nicht mehr zahlen konnte und aus ihrer Wohnung ausziehen musste. Die Familie lebte u.a. in einem Pfarrheim und dann in einer Ferienpension. „Wir waren also nie obdachlos, so wie das Jugendamt behauptet“, sagt die 52-jährige Mutter. Doch auch die Miete für die letzte Pension in Höhe von 730 Euro konnte nicht beglichen werden. Insgesamt ging es um 2978 Euro Mietschulden.


Der Vermieter zeigte die Familie wegen Einmietbetrugs an, und das Ehepaar wurde im Jänner 2009 durch Verfügung des Landesgerichts Salzburg für 48 Stunden in U-Haft genommen. Das Jugendamt Salzburg-Umgebung wies die Kinder daraufhin wegen „Gefahr im Verzug“ in ein Heim ein, obwohl die Familie der Mutter die Kinder aufgenommen hätte. Daraufhin schlug das Schicksal hart zu: Der Sohn erkrankte während des Heimaufenthaltes an Leukämie. Und die Tochter wurde, was die Eltern erst ein halbes Jahr später vom Jugendamt erfuhren, in der WG von einem Mitbewohner sexuell missbraucht. Die 13-Jährige macht seither eine Therapie, der mutmaßliche jugendliche Sex-Täter wurde des Heimes verwiesen. Angezeigt wurde der sexuelle Übergriff aber nicht. Das Jugendamt stellte den Eltern zwar in Aussicht, die Kinder zurückzubekommen, wenn es gelänge, das Budget zu sanieren, doch nach wie vor hat das Amt die Obsorge. Hoffnung schöpfen die Innviertler nun aufgrund eines neuen familienpsychologischen Gutachtens. Der Experte Alexander Gappmaier empfiehlt dem Gericht die Rückführung der Kinder zu den Eltern, weil die finanziellen Verhältnisse derzeit stabil erscheinen.


Doch nun gibt es neue Geldsorgen: Das Jugendamt stellte kürzlich den Selbstbehalt für die Heimunterbringung in Rechnung und ließ 12.000 Euro exekutieren. Nun werden der Mutter, die als Schichtarbeiterin tätig ist, pro Monat 376 Euro von ihrem Lohn (rund 1300 Euro netto) gepfändet. Am Montag findet der Obsorge-Prozess in Salzburg statt.


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Übergriffe in Jugend-WG: Ruf nach Konsequenzen

Zuletzt aktualisiert: 04.03.2013 um 19:49 Uhr

Die Vergewaltigungen in einer Jugend-WG des Grazer Magistrats sind nun Gegenstand von Untersuchungen. Bürgermeister Siegfried Nagl, der vom Fall aus dem Medien erfuhr, zeigte sich "fassungslos und verärgert".

Brennpunkt Jugendamt: Nach Vergewaltigungen in Grazer Wohngemeinschaft ermitteln Innenrevision, Oberbehörde und Staatsanwaltschaft Foto © KLZ/
Brennpunkt Jugendamt: 

Nach Vergewaltigungen in Grazer Wohngemeinschaft ermitteln Innenrevision, Oberbehörde und Staatsanwaltschaft
Der Missbrauchsskandal in einer Grazer Jugendwohngemeinschaft lässt im Rathaus die Wogen hochgehen. Nach der ersten "Schrecksekunde" hat das politische Krisenmanagement begonnen. Und das gleich mit einer Kopfwäsche von Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) für Jugendamtsleiterin Ingrid Krammer und Magistratsdirektor Martin Haidvogl. Der Stadtchef ist "fassungslos und verärgert", weil er von den Geschehnissen erst aus den Medien erfahren hat. Der Bürgermeister und die ressortzuständige Vizebürgermeisterin Martina Schröck mahnten nun die lückenlose Aufklärung ein.

Wie berichtet, sollen vier Burschen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren - zwei von ihnen waren ebenfalls in der Jugend-WG untergebracht - dort vier Mädchen (heute 11 bis 16 Jahre) über drei Jahre gequält und vergewaltigt haben. Außerdem soll die dreijährige Schwester eines der Verdächtigen, die bei ihrer Familie lebt, unter den Opfern sein.

Keine Anzeige

Drei der Burschen sitzen in U-Haft. "Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Nötigung, Missbrauchs und Vergewaltigung", bestätigt Pressesprecher Hansjörg Bacher. "Die Verdächtigen sind im Großen und Ganzen geständig." Ins Rollen gekommen ist der Fall durch eine Anzeige, zu der sich die Mutter eines der betroffenen Mädchen entschlossen hatte. Ihre Tochter hatte ein schlechtes Zeugnis nach Hause gebracht und versucht, sich zu verstümmeln. Erst auf Druck der Mutter hat das Mädchen von ihrem Martyrium erzählt.
Im Magistrat prüft nun die Innenrevision alle Abläufe. Auch die Oberbehörde des Landes ist eingeschaltet worden. Besonderes Augenmerk wird man dabei wohl auf die Ereignisse im Oktober 2012 legen müssen. Damals hatte sich eines der missbrauchten Mädchen erstmals einer WG-Kollegin anvertraut. Diese hat die Information sofort weitergegeben. Im Jugendamt behandelte eine "Prüfungskommission" mit Psychologen und Experten die Verdachtsfälle. Doch mangels Indizien und auch, weil die befragten Mädchen allesamt abstritten, dass etwas passiert sei, habe sich die Jugendwohlfahrt gegen eine Anzeige bei der Polizei entschieden. Was gesetzlich gedeckt sei, stellt Haidvogl klar: "Prinzipiell wäre die Behörde ja verpflichtet, den Verdacht einer Straftat anzuzeigen. Aber es gibt eine Ausnahme, wenn die Anzeige eine amtliche Tätigkeit beeinträchtigen würde, deren Wirksamkeit eines persönlichen Vertrauensverhältnisses bedarf."

Psychologische Hilfe

Die Opfer sind in psychologischer Betreuung. Expertinnen des Grazer Kinderschutzzentrums und das Jugendamt sorgen nun für therapeutische Hilfe. Sie bekommen auch eine psychosoziale Prozessbegleitung.

Familiengerichte - Welche Macht haben die Gutachter?


Die Ehe von Renate und Ernst F. ist längst zerrüttet - Scheidung ist für beide klar. Aber der Streit um den Aufenthaltsort der Kinder eskaliert. Keine leichte Entscheidung für den Familienrichter: Wo sind die Kinder besser aufgehoben? In solchen Situationen schalten Richter gerne psychologische Gutachter ein. Ihre Arbeit ist prozessentscheidend. Autor: Gabriele Knetsch Stand: 05.02.2013

 

Zerrissenes Hochzeitsfoto | Bild: picture-alliance/dpa  

 

Familiengerichte:Welche Macht haben die Gutachter?

Gutachter an Familiengerichten sind in die Schlagzeilen geraten: zu unwissenschaftlich, zu schnell und zu schlampig seien ihre Gutachten, monieren Kritiker. Häufig sind die Kritiker jene Eltern, die im Familienverfahren unterlegen sind - auch auf der Grundlage eines psychologischen Gutachtens. Die Macht der Gutachter scheint unbegrenzt: 78 Prozent aller Richter folgen ihren Empfehlungen, ergab eine Umfrage bei Gericht. Das ist nicht weiter erstaunlich, denn ein Richter schaltet Gutachter in jenen Fällen ein, in denen er alleine nicht weiter kommt.


Wer hat Recht in hochstrittigen Fällen?

Wenn der Richter nicht weiter kommt, schaltet er den Gutachter ein | Bild: picture-alliance/dpa
 
Paare in Scheidung - am häufigsten werden Gutachter in "hochstrittigen Fällen" eingeschaltet.
Pflicht ist die Beauftragung eines psychologischen Gutachters immer dann, wenn es um den Verdacht auf Kindeswohlgefährdung geht, etwa bei psychischen Erkrankungen der Eltern oder bei möglichem sexuellem Missbrauch. Pflicht ist ein psychologisches Gutachten auch, wenn ein Ehepartner vom Umgang oder von der elterlichen Sorge ausgeschlossen werden soll. Besonders häufig aber wird der Gutachter dann eingeschaltet, wenn ein Scheidungspaar sich partout nicht einigen kann, bei welchem Elternteil das Kind leben soll. In diesen sogenannten "hochstrittigen Fällen" hat der Richter einerseits zu wenig Einblick in die Familien. Andererseits ist er als Jurist kein Fachmann für die Frage: Wo ist das Kindeswohl eher gewährleistet?


Wie arbeiten die psychologischen Gutachter?

In der Regel entscheidet der Richter nach den Empfehlungen des Gutachters. Dazu ist er gemäß der Rechtssprechung auch angehalten - wenn er nicht gewichtige Gegenargumente anführen kann.
"Das Abweichen von einem fachpsychologischen Gutachten bedarf einer eingehenden Begründung und des Nachweises eigener Sachkunde des Gerichts. Außerdem muss das Gericht dann anderweitig über eine möglichst zuverlässige Grundlage für die am Kindeswohl orientierte Entscheidung verfügen."
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 9.5.2007
Psychologische Gutachter sprechen mit den beiden Elternteilen, mit den Kindern und - wenn nötig - noch mit anderen Menschen, die die Familie kennen: Großeltern, Lehrer oder Vertreter des Jugendamtes. Meist sieht er die Eltern und Kinder sowohl zu Hause als auch in seinen Praxisräumen. Wie die Sachverständigen ihre Gutachten verfassen, steht ihnen frei. Es gibt dafür keine Standards. Entsprechend unterschiedlich gehen Gutachter vor, entsprechend unterschiedlich kann auch ihre Empfehlung ausfallen.


Kritik am Gutachterwesen der Familiengerichte

Wenn der Streit eskaliert, werden häufig Gutachter eingeschaltet | Bild: picture-alliance/dpa
 
Die Scheidung ist durch - aber wo soll das Kind leben?
Kritiker der psychologischen Gutachter klagen über ihren großen Einfluss auf den Ausgang familienrechtlicher Verfahren. Dabei kommen zwei Faktoren zusammen: Die Familienrichter sind zwar als Juristen kompetente Fachleute, um das gerichtliche Verfahren zu führen. Bei Familienstreitigkeiten brauchen sie aber auch psycholgische Kenntnisse - und daran hapert es in der Praxis oft. Wie wirkt sich die Trennungssituation auf ein Kind aus? Wie erlebt es das Kind, wenn einem Elternteil die elterliche Sorge entzogen wird? Häufig wissen die Richter zu wenig über die Folgen ihres Handelns Bescheid. Auf der anderen Seite stehen die psychologischen Gutachter. Ihre Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Meist arbeiten Psychologen als Sachverständige. Aber ein Psychologie-Studium ist keine Zugangsvoraussetzung für diese Tätigkeit. Man findet auch Sozialpädagogen oder Fachfremde wie Heilpädagogen unter den Gutachtern.

Gesetzesreform 2007: Gutachter als Teil der Lösung

Geschiedene Mutter mit Kindern | Bild: picture-alliance/dpa
 
Wo sind die Kinder besser aufgehoben? Wenn sich ein Paar nicht einigen kann, gibt der Gutachter seine Empfehlung ab.
In der Praxis treffen Gutachter - im Auftrag der Richter - häufig eine Entscheidung, wer der "bessere Elternteil" ist. Diese Art der Begutachtung führt in der Regel zu noch mehr Spannungen unter den Eltern. Seit der Reform des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen 2009 können Richter den Gutachtern aber auch einen lösungsorientierten Auftrag mitgeben. Das bedeutet: Statt die Defizite der Eltern aufzuzählen, sollen sie sich mit Vater und Mutter an einen Tisch setzen. Die zerstrittenen Eltern sollen sich hinsichtlich ihrer Kinder einigen. Der Richter kann dann einfach das von beiden Seiten ausgehandelte Verhandlungsergebnis übernehmen.
"Die früheren Spielregeln im Verfahren waren: wer es schafft, mit Hilfe eines guten Anwalts den anderen zu demontieren, hat gewonnen. Das hat sich geändert. Die neue Regel heißt: En guter Elternteil ist der, der weiß, wie wichtig der andere Elternteil für die Entwicklung des Kindes ist, und der diese Beziehung auch fördert."
Ursula Kodjoe, psycholgische Gutachterin und Mediatorin

 

BGH: Kein Zwang zur Mitwirkung an Gerichtsgutachten

Feb 172010
 

2013/03/04

Schläge, Mobbing, Isolation – Das lange Leid der deutschen Heimkinder ...Damals wie Heute


ZDF-Doku über Kinderheime in NachkriegsdeutschlandSchläge, Mobbing, Isolation – Das lange Leid der deutschen Heimkinder

Montag, 04.03.2013, 18:11 · von FOCUS-Online-Redakteurin
Und alle haben geschwiegen, ZDF 


„Westdeutsches Fürsorgeheim“: Hinter diesem Begriff verbargen sich Isolation, Misshandlungen und Gewalt in den Heimen der 60er-Jahre. Besonders die Kirche setzte auf Zucht. Eine ZDF-Doku zeigt, wie die ehemaligen Heimkinder bis heute leiden.
Günther Klefens trägt Jeans und einen rostroten Blouson. Seine Brille sitzt wie ein abwehrendes Schild vor seinen Augen. Der 60-Jährige kam mit sechs Jahren in das Bubenhaus des hessischen „Kalmenhofs“ bei Ickstein, das Jungs bis 16 Jahre beherbergt. 1000 Kinder und Jugendliche wurden im „Kalmenhof“ in den 60er-Jahren weggesperrt. Günther blieb vier leidvolle Jahre. „Wenn die Wände sprechen könnten, hätten sie was zu erzählen“, sagt er und schleicht durch die Anlage. Hier auf dem „Kalmenhof“ war der Kontakt zwischen Jungen und Mädchen streng verboten, sie wurden getrennt untergebracht. Günther Klefens braucht die Wände nicht, er kann selbst von den schweren Misshandlungen berichten. Noch immer treiben sie ihm Tränen in die Augen. Eine Erzieherin zerkratzte ihm einmal mit ihren Fingernägeln das Gesicht. Als ihn ein Bekannter besuchte, sagte der: „Was haben sie mit dir gemacht? Du siehst aus wie Jesus am Kreuz.“

Sein schlimmstes Trauma erlitt Günther Klefens im Keller, in den er eingesperrt wurde. „In den Duschräumen sind große Kinder über mich hergefallen – erst so spielerisch und dann ging‘s ins Gröbste.“ Er schluchzt nicht, er weint – und behält dabei die Würde, die sie ihm damals als Kind längst genommen hatten. „Ich habe niemanden mehr an mich rangelassen, jede Umarmung habe ich abgewehrt“, sagt Klefens, „das hat mich zu dem gemacht, was ich bin: ein sexueller Krüppel.“ Wie paradox: Man möchte ihn umarmen – doch genau das würde er nicht aushalten. Die Erzieher fanden ihn damals auf dem Boden und befahlen ihm aufzustehen. Danach gingen sie zur Tagesroutine über. Heute wohnen 14 Jugendliche mit ihren Betreuern unter diesem Dach. Sie legen Wert auf die Bezeichnung Jugendgruppe, Heimkinder möchten sie nicht genannt werden. Günther sagt ihnen: „Das ist für mich eine Fantasiewelt, wie das hier so abläuft. Ich wäre froh, wenn wir das damals gehabt hätten.“
 
Übersicht: ZDF-Doku über Kinderheime in Nachkriegsdeutschland
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ZDF-Doku über Kinderheime in Nachkriegsdeutschland: Schläge, Mobbing, Isolation – Das lange Leid der deutschen Heimkinder - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/tid-29873/zdf-doku-ueber-kinderheime-in-nachkriegsdeutschland-isolation-schlaege-mobbing-das-lange-leid-der-deutschen-heimkinder_aid_932124.html
 
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ZDF-Doku über Kinderheime in Nachkriegsdeutschland: Schläge, Mobbing, Isolation – Das lange Leid der deutschen Heimkinder - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/tid-29873/zdf-doku-ueber-kinderheime-in-nachkriegsdeutschland-isolation-schlaege-mobbing-das-lange-leid-der-deutschen-heimkinder_aid_932124.html
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ZDF-Doku über Kinderheime in Nachkriegsdeutschland: Schläge, Mobbing, Isolation – Das lange Leid der deutschen Heimkinder - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/tid-29873/zdf-doku-ueber-kinderheime-in-nachkriegsdeutschland-isolation-schlaege-mobbing-das-lange-leid-der-deutschen-heimkinder_aid_932124.html

Bad Segeberg - Kellerkind-Skandal: Kreis räumt sein Scheitern ein

Sind Fehler passiert? Warum hatte das Jugendamt die Kinder nicht früher aus der Familie genommen? Der Unterausschuss des Kreistages legte heute einen 20-seitigen Bericht zum Bad Segeberger Kellerkind-Skandal vor. Wolfgang Schnabel (FDP) spricht von professionellem Versagen der Behörden.
 

Stellten den Bericht vor: Jugendhilfeausschussvorsitzender Gerd-Rainer Busch (SPD), der ehemalige Leiter des Jugendamtes Georg Hoffmann und Jugendamtsleiter Manfred Stankat.
Stellten den Bericht vor: Jugendhilfeausschussvorsitzender Gerd-Rainer Busch (SPD), der ehemalige Leiter des Jugendamtes Georg Hoffmann und Jugendamtsleiter Manfred Stankat.
 
© Wolfgang Glombik 
 
Bad Segeberg. Im Juni war, wie mehrfach berichtet, der dreijährige Sohn einer Familie, die seit Jahren unter Aufsicht des Jugendamtes stand, nur durch Zufall aus einem kotverschmierten Keller befreit worden. Den sechs Kindern der Familie gehe es jetzt gut, sie seien in Betreuungseinrichtungen, erklärte Landrätin Jutta Hartwieg.
Der Bad Segeberger Fall hat bundesweit für Aufsehen gesorgt.

Ein Unterausschuss des Kreistages beschäftigte sich mit dem Fall ausführlich. Im 20-seitigen Abschlussbericht, der heute Abend vorgetragen wurde, gab es so etwas wie einen Freispruch „zweiter Klasse“ für die Behörden. 
Das Fazit: „Obwohl keiner der Fallbeteiligten irrtümlich oder zuwiderhandelnd gegen das fachliche Gebotene verstoßen hat, sind wir darin gescheitert, die Familien wirksam zu erreichen und die Kinder umfassend zu schützen.“ Festgestellt wurden „systembedingte Fehler“. Während der Bericht sich meist in diplomatischen Floskeln erschöpft und „Bausteine für ein optimiertes Jugendamt“ vorstellt, gab es Klartext von den Abgeordneten.

Jürgen Kaldewey (Grüne) spricht von einem „Teilversagen“ der Behörden. Man dürfe so etwas nicht in die Hände von Diakonie und profitorientierten Trägern legen. Das koste den Kreis „jeden Monat eine Million Euro“, die an diese Firmen gingen. Auch Henning Wulf (CDU), Vorsitzender des Hauptausschusses, stellte im LN-Gespräch „eklatante Schwächen im System“ fest. 

Da seien noch Fragen offen, wenn zum Beispiel in den Protokollen der beauftragten Betreuungsfirma stehe, dass der Dreijährige im vergangenen Jahr vor dem Auffinden im Keller über Wochen nicht gesehen worden sei. Die Formulierungen seien „missverständlich“, heißt es dazu im Bericht. Alle Kinder seien laut Aussage des Trägers laufend gesehen worden, aber nicht alle an einem Termin.
Als sich das Jugendamt in mehreren Verfahren bei den Familienrichtern nicht mit der Forderung durchsetzen konnte, alle Kinder aus der Familien herauszunehmen, hätte die Landrätin das Oberlandesgericht einschalten müssen, kritisierte Wulf. Für den FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Schnabel ist der Kellerkind-Fall „ein klassisches Beispiel dafür, wie man formal alles richtig machen kann und trotzdem alles falsch“. Er spricht von „professionellen Versagen“ in einem konkreten Einzelfall. „Daran gibt es für mich nichts zu deuteln.“

Die frühere Feststellung des damals noch stellvertretenden Leiters des Jugendamtes Manfred Stankat – „Das können wir Ihnen nicht erklären“ – sei das Eingeständnis dieses Versagens gewesen. Demgegenüber stellte der Jugendhilfeausschussvorsitzende Gerd-Rainer Busch (SPD) fest, dass im Kinderschutzfall die Ursache nicht „im Verschulden einzelner MitarbeiterInnen des Jugendamtes und der beteiligten Träger“ liege.

Jutta Hartwieg gab gestern zu, dass ihre erste Bewertung, „keine Fehler gemacht zu haben“, selbst ein großer Fehler gewesen sei. „Damit hätten wir deutlich sensibler umgehen müssen.“ Sie stehe dazu, dass die Familiendaten geschützt werden müssten. Doch das Schwärzen von Passagen im Gutachten werde sie als Stilmittel nicht mehr anwenden. Das habe eine fatale psychologische Wirkung gehabt. Jutta Hartwieg: „Ich war nicht gewappnet für die Wucht des Medieninteresses an dem Fall.“
Von Wolfgang Glombik

http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Kellerkind-Skandal-Kreis-raeumt-sein-Scheitern-ein